Stolperstein Visum: Auf nach Singapur!

Singapur ist immer eine Reise wert.“, so sagen zumindest alle Kollegen. Ja, Singapur ist nett und von Jakarta nur ungefähr 1,5 Stunden Flugzeit entfernt.

Aber EIGENTLICH wollten wir ja gar nicht nach Singapur. Eigentlich. Schon irgendwann. Aber nicht jetzt. Eigentlich.

Allerdings hat Christian leider in Österreich das falsche Visum bekommen und so muss er wieder ausreisen, um dort erneut ein Visum zu beantragen um hier wiederum den Aufenthaltstitel zu bekommen. Hierzu war Singapur eine naheliegende Alternative. Und wenn die Kollegen und Chefin dann die Erlaubnis für ein paar Tage Urlaub geben um gleich mitzufliegen – sagt man halt nicht nein.

Flüge bekommt man ab Jakarta schon ab ca. 80€, wenn man das Glück hat eine Promotion zu ergattern, dann noch günstiger. Allerdings sagen die Kollegen auch immer: „Hier fliegt man nicht mit jeder Fluglinie!“ – dem ernsten Tonfall nach zu urteilen hält man sich wohl auch besser daran.

Die meisten Hotels in Singapur sind eher höherpreisig, man findet aber auch durchaus gute Schnäppchen. Im Durchschnitt muss man bei 4 Nächten schon mit 500 € (für 2 Personen) rechnen.

Da wir schon einmal ein Singapur waren, kennen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie „Merlion“ und die „Gardens by the bay“ schon, wir freuen uns aber vor allem darauf, „Little India“ und „Chinatown“ wieder besuchen zu können.

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Chinatown (Feb. 2018)
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Echtes Henna, gemacht in „Little India“ (Feb. 2018)

Auch wenn diese Reise so nicht geplant war, wir werden das Beste daraus machen und freuen uns darauf wieder einmal einen Kurztrip gemeinsam machen zu können.

Also auf nach Singapur!

Bussi aufs Bauchi,

M. & C.

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FOOD: Über Avocados und Durian-Spezialitäten.

Langsam aber doch leben wir uns ein. Seit einer Woche wohnen wir nun in unserer Wohnung, fühlen uns sehr wohl und auch schon zuhause.

Es ist alles aber immer noch sehr neu, wir lernen immer mehr über unser neues Heimatland, die Bewohner und – ganz wichtigdas Essen!

Gebt es zu – das interessiert euch Alle doch am meisten.

Worauf wir uns schon in Österreich gefreut haben und auch nicht enttäuscht wurden:

AVOCADOS!  R E G I O N A L E  AVOCADOS!

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Avocados in allen Varianten, Formen, Größen und Aggregatzuständen, zum Beispiel flüssig, vermischt mit Kokoswasser oder Schokolade (Oho!)

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Außerdem noch MANGO, PAPAYA, DRACHENFRUCHT, BANANEN, alles einfach herrlich. Und Tempeh nicht zu vergessen! Außerdem gibt es Durian an allen Ecken und in allen Formen – als Eis, als Kaffee, als Schokolade,… da wird sich der Jopa freuen.

Ein weiterer Pluspunkt sind die verschiedenen Milchsorten, es gibt von Soja über Mandel und Haselnuss bis hin zu Milch aus Pistazien einfach ALLES. Sogar Kakao gibt’s in allen Varianten.

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Ein Wermutstropfen ist allerdings der Käse, da gibt es nämlich nicht so viel Auswahl und er ist wahnsinnig teuer im Vergleich zu Österreich – pssst, erzählt es nicht dem Jopa.

Insgesamt ist die indonesische Küche leider nicht so Vegetarier-freundlich wie wir gerne hätten, aber zum Beispiel Gado-Gado, das ist Salat mit Sprossen und in Bananenblatt gekochtem Reis mit Ernusssauce – ist sehr schmackhaft. Sonst kann man damit rechnen, dass die Einheimischen sehr viel mit Fischsauce und Hühnersuppe kochen – auch die „offiziellen“ vegetarischen Gerichte.

Zum Glück hat M. tolle Kollegen, die einem in jeder Lebenslage weiterhelfen und so war einer der ersten Sätze die wir gelernt haben:

Tanpa daging, ayam atau ikan.

Ohne Fleisch, Huhn oder Fisch.

Damit kommt man schon recht weit. Und falls einem das nicht reicht, gibt es die unglaublich gute vegane Restaurant-Kette Burgreens, doch dazu ein anderes Mal.

 

Mahlzeit und Bussi aufs Bauchi,

C. & M.

Die ersten 4 Wochen.

… sind nun schon fast vorüber.

Wir haben uns schon etwas eingelebt, allerdings wohnen wir noch im Hotel, haben nur unser Klumpat – Graffl, so würde Christian es nennen – aus den Koffern und fast keine persönlichen Gegenstände.

Am Sonntag ziehen wir in unsere Wohnung und wir freuen uns unheimlich darauf. Man vermisst manche Dinge nämlich erst, wenn man diese nicht mehr hat – wie zum Beispiel getrenntes Klo und Badezimmer! Auch wenn wir eine relativ große Küche im Hotelzimmer haben, sind die Möglichkeiten mit jeweils einem Topf und einer kleinen Pfanne doch sehr begrenzt, deshalb freuen wir uns auch sehr auf unsere eigene Küche.

Für die Wohnung waren wir die letzten Tage auf der Suche nach einer guten Matratze, da wir keine aus Österreich mitgenommen haben – wo schlafen wir denn sonst, wenn wir auf Heimaturlaub sind?! Zum Glück sind wir bald fündig geworden, der Liefertermin ist zwar ein paar Tage zu spät, aber so können wir dafür die 2(!) Gästebetten durchprobieren 😉

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Die letzten Tage war ich krank, war stark verkühlt und hatte Magenprobleme – die erwischen hier zwangsläufig jeden, immer wieder. Dementsprechend war die Suche nach einer Mastratze etwas mühsam.

Ende der Woche erhalten wir die Nachricht, ob wir das Auto, für welches wir geboten haben, auch bekommen – es wäre ein Toyota Fortuner, ein SUV in schwarz – sowohl für mich als auch für Christian ein bisschen ein Wunschauto.

Ein paar Stolpersteine haben wir hier auch – vielleicht müssen wir nach Singapur ausreisen, damit Christians Visum erneuert werden kann. Sein Einreisevisum wurde leider in Wien falsch ausgestellt und die indonesischen Behörden weigern sich einen Aufenthaltstitel daraus zu machen. Auch für mein Visum wird es schon sehr knapp, es ist nämlich eigentlich nur mehr bis Sonntag gültig.

Außerdem haben wir nun endlich einen tollen Sonnenuntergang erleben können, die vermisse ich hier nämlich schon!

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Für I., meinen Sonnenuntergangsbuddy.

Alles in Allem ein sehr aufregendes Leben hier und ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, wenn ein bisschen Routine einkehrt.

Und mit dieser Routine wohl auch der Besuch… 😉

Bussi aufs Bauchi,

M. & C.

Von Abschieden und Neuanfängen.

Hallo erstmal.

So hat vor über 2 Jahren der letzte Beitrag hier begonnen.

Damals hat noch niemand geahnt wohin dieser Blog einmal führen wird. Wohin unser Leben uns einmal führen wird.

Doch sitzen wir nun hier – am anderen Ende der Welt – und tippen diese Zeilen. Genau genommen tippt hier jetzt und in Zukunft M., während C. auf Bildern sexy aussehen wird.

2019 war das Jahr der Veränderung für uns, so ist es auch für den Blog Zeit für einen Neuanfang.

Anfang 2019 haben wir uns verlobt. Monatelang Hochzeit und Flitterwochen geplant – und dann kam doch alles anders. Keine Sorge – für alle die uns nicht so nahe stehen – geheiratet haben wir 😉 Und die Flitterwochen.. tja, die haben wir storniert. Und uns stattdessen verabschiedet.

Verabschiedet von einer wundervollen Familie – wer kann schon behaupten 3 Elternpaare zu haben – von tollen Freunden, dem eigenen Zuhause, einer fantastischen Stadt und vor allem der Routine.

Wir haben beschlossen ein Abenteuer zu wagen. Ein Abenteuer, dass uns bis ans andere Ende der Welt geführt hat. Frisch verheiratet haben wir unsere Sachen gepackt und sind nach Jakarta/Indonesien ausgewandert.

So sitzen wir nun hier – ungefähr 12.000 km weit weg von Zuhause – und tippen diese Zeilen für alle, die mehr von unserem neuen Leben erfahren wollen.

 

Bussi aufs Bauchi,

M. & C.

Hallo erstmal.

Hallo,

ich bins. Dein Fernseher.

Nein, natürlich nicht. Das kleine blaue Einhorn ist hier. Kennst du mich noch? Ich war hier über ein Jahr nicht aktiv, aber da meine Umfrage auf Facebook so viel Zuspruch bekommen hat, möchte ich gerne wieder aktiv werden.

In den letzten Monaten hat sich Einiges getan und ich möchte dich gerne (wieder) an einigen Dingen teilhaben lassen.  Ich bin schon neugierig wer geht und wer bleibt,  da sich die Thematik stark ändern wird. Mehr erfährst du bald! Versprochen! 

Außer meine Facebook-Follower,  die wissen eigentlich schon Bescheid.

Ich hoffe du bleibst.

Bis ganz bald.

Bussi aufs Bauchi,

deine Mana

Seelenstriptease #2: Abschied nehmen

Ich schreibe diese Zeilen schweren Herzens allerdings glaube ich, dass es mir hilft die Geschehnisse zu verarbeiten.

Eigentlich war 2015 ein gutes Jahr aber sehr aufregendes Jahr für mich. Es war das erste Jahr in dem ich komplett Vollzeit gearbeitet habe – das war wirklich eine enorme Umstellung. Das war für mich das Ende von meinem gemütlichen Studentenleben und somit der erste Abschied im Jahr 2015.

Außerdem habe ich einen für mich riesigen Schritt gewagt und habe mich getrennt – von dem Job den ich fünf ganze Jahre gemacht habe. Das war immerhin ein Fünftel meines Lebens und somit der zweite Abschied im Jahr 2015.
Ich habe einen tollen neuen Job bekommen, bekomme Verantwortung, einen eigenen Aufgabenbereich und fühle mich sehr wertgeschätzt.

Im Juni durfte ich an meinem25. Geburtstag meine Lieblingsband KISS in Hamburg sehen – das Erlebnis war unglaublich – vor allem war ich nur ein paar Meter von Paul Stanley entfernt, als er mit seiner Gitarre über die Menge auf eine kleine Plattform ganz nahe bei uns geschwebt ist.

Nun aber zum schwersten Teil des Jahres und dem dritten Abschied – der Dezember.  Mein Opa ist gestorben. Plötzlich. Zu Weihnachten. Zumindest war das einer meiner ersten Gedanken – Warum ausgerechnet zu Weihnachten?

Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, weiß ich, dass jeder andere Tag genauso beschissen gewesen wäre. Wenn der Opa stirbt, ist das einfach beschissener Scheißdreck. Die ersten Tage und Nächte waren die Schlimmsten aber auch da hat schreiben geholfen und so entstanden diese Zeilen:

Seit 5 Nächten steh‘ ich hier
in der Kälte
auf meinem Balkon.

Meine Augen suchen verzweifelt den Nachthimmel ab.
Doch es gibt nichts zu sehen.
Kein Licht.
Keinen Stern.

Doch heute endlich die Erlösung.
Ein bisschen Hoffnung.
Dieser eine Stern der hoffentlich deiner war.
Dieser eine Stern der mir zeigt, dass deine Reise nun zu Ende ist und du angekommen bist.
Dieser eine Stern bedeutet die Welt für mich.
Dieser eine Stern…

Auch wenn es immer noch beschissen ist, ändern kann ich es nicht. Ich kann mich aber immer positiv an ihn erinnern und die Werte die er mir vermittelt hat im Herzen tragen.

Mein Opa war ein großartiger Mensch. Er war wohl einer der besten Menschen, die ich bisher in meinem Leben kennenlernen durfte. Er hatte ein großes Herz und hat immer sehr viel für seine Mitmenschen getan. Mein Opa hat immer gern gespendet – egal ob Geld, seine Arbeitskraft oder auch Blut. Selbst an seinem letzten Tag wollte er noch unbedingt eine Spende zur örtlichen Feuerwehr bringen.

Auch Blut hat er in seinem Leben einiges gespendet – so viel, dass er etliche Male in der Zeitung war und auch dementsprechen viele Urkunden und Auszeichnungen bekommen hat. Ich habe es immer sehr genossen wenn er mir voller Stolz einen neuen Zeitungsartikel über sich gezeigt hat. Er hat selbstverständlich jeden einzelnen Artikel davon aufgehoben. Er hat sogar den dämlichen Artikel aufgehoben als ich mit 11 Jahren einmal mit Sturmfrisur in der Kronen Zeitung zu sehen war. Auch den durfte ich mir dann oft anschauen – leider bin ich darauf nicht mal halb so stolz wie Opa wohl war.

Außerdem habe ich wohl wie auch mein Papa Opas große Sammelleidenschaft geerbt. Ich werde es vermissen, dass er mir immer seine neuesten Münzen gezeigt hat, ich werde es vermissen in jedem Restaurant nach Bierdeckeln Ausschau zu halten, die er auch gesammelt hat. Ich werde aber weiterhin bei jeder einzelnen meiner Postkarten an ihn denken – auch von denen hatte er gefühlte tausend Stück. Nicht zu vergessen die trölfmilliarden Feuerzeuge – kalt wird sicherlich keinem von uns jemals.

Ich werde es wohl auch nie vergessen als er mal „einfach so“ einen riesigen Trüffel im Wald gefunden hat. Auch dafür war er in der Zeitung. Selbstverständlich.

Wir alle werden ihn nie vergessen, das Leben geht zwar weiter aber ab jetzt wird für immer etwas fehlen.

 

Lieber Opa,

Danke für deine Freundschaft, deine Liebe und vor allem deine Güte.

 

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Liebes 2015, ich bin froh, dass du vorbei bist. Lieber Dezember – leck mich am Arsch. 2016 darf jetzt kommen. Ich bin bereit.

 

Auf dich, Opa.

Auf bessere Zeiten.

Auf 2016.

 

p.S. nachdem ich im Moment echt weder Lust hatte mein Gewinnspiel zu bewerben oder auch auszulosen, werde ich es noch eine Woche – bis nach dem Begräbnis meines Opas – offen lassen. Dann habe ich hoffentlich mehr Muße.

Gegen die Winterdepression – Gewinnspiel inside!

Liebe Unicorns!

Wer kennt sie nicht – die berühmte Winterdepression. Auch wenn ich Winter im Normalfall liebe, dieses Jahr lässt er leider schon sehr zu wünschen übrig. Es ist nicht kalt, kein Schnee und dadurch mag auch keine richtige Weihnachtsstimmung bei mir aufkommen. Wie geht es euch damit? Wünscht ihr euch Schnee und Kälte?
Trotzdem ist es ständig nebelig und irgendwie den ganzen Tag dunkel und finster. Das macht mich nicht nur unheimlich müde, sondern auch in manchen Bereichen das Leben schwer. Ich würde zum Beispiel gerne wieder öfter bloggen aber es ist unheimlich schwer gute Fotos zu machen, wenn man in die Arbeit geht wenn es NOCH dunkel ist und heim kommt wenn es schon WIEDER dunkel ist. Naja, irgendwie muss man ja gegen die Winterdepression ankämpfen und so werden lange heiße Bäder, winterlicher Punsch, schwere Düfte, Tee, Handcreme, weiche Kuschelsocken und Co zum ständigen Begleiter.

Aus diesem Grund – und weil Adventkalenderzeit ist – gibt’s heute etwas für euch zu gewinnen! Ich mache mit ganz vielen anderen tollen Blogs beim großen österreichischen Blogger-Adventkalender mit – ich finde es richtig toll, dass ich mit meinem kleinen blauen Einhorn teilnehmen darf und aus diesem Grund habe ich mir etwas spezielles für euch überlegt: bei mir könnt ihr ein Paket gegen die Winterdepression, also ein Winter-Survival-Paket gewinnen.

Enthalten sind:

  • ein nach Vanille duftendes Winterbad
  • Molton Brown Pink Pepperpod Hand Cream
  • ein Badeduschpuschelding, bei dem ich immer vergesse wie es heißt
  • Sonia Concentradted Parfume – 15 ml Parfum Miniatur

Das Highlight in diesem Paket ist definitv die orientalische Parfum-Miniatur, die ich aus einer meiner Reisen nach Katar mitgebracht habe.

arabisches_parfum

arabisches_parfumöl

cd_winterbad

molton_brown_handcreme

parfumminiatur

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Um teilzunehmen hinterlasst doch bitte bis 06.01.2016 um 23.59 einen Kommentar hier auf dem Blog mit eurer eMail-Adresse

Um weitere Lose zu bekommen könnt ihr zusätzlich:

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Bitte schreibt mir auch eure Namen auf den anderen Plattformen dazu damit ich euch erkenne 🙂
Teilnehmen kann jeder mit Wohnsitz in Österreich oder Deutschland. Ausgelost wird über random.org

 

Außerdem findet ihr auch bei Angela ein Gewinnspiel für heute. Morgen öffnen sich dann die Türchen bei Carmen und Florentine

Also auf in den Kampf gegen die Winterdepression und ich wünsche euch allen viel Glück bei den restlichen Türchen!

 

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana